Linux:Geräte/HP Pavilion dv7

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Das HP Pavilion dv7 mit abgewetzter rechter Hochtaste

An den Pavilion kam ich ich wie die Jungfrau zum Kinde. Ein Bekannter verbreitete über Twitter (oder war es Facebook?), dass er das Teil verkaufen wollte. Ich fragte mal einfach nach der Hemmschwelle, und bekam einen guten Preis für ein zwar nicht ganz aktuelles, aber kaum gebrauchtes 17" Notebook.

Zum Laptop gehörte ein Windows Vista Lizenz, die ich jedoch niemals genutzt habe. Ich installierte Windows 7, und probierte auch mehrere Linux-Versionen aus. Aktuell läuft hier 600X WIKIPEDIA LOGO.svgKubuntu 13.04 „Raring Ringtail“. Dabei zahlt es sich aus, dass die Linux-Community gerade für HP sehr gute Treiber entwickelt und pflegt, auch mit der Unterstützung des Herstellers. Zusätzliche Treiber waren nur für die ATI-Grafik und die eingebaute DVB-T-Karte erforderlich. Ersterer für die volle 3D-Unterstützung, letzterer, damit die Karte überhaupt funktioniert.

Wo wir schon mal bei der Hardware sind: Angetrieben wird der Rechner von einer AMD Turion X2 CPU mit 64 Bit und 2 × 2.1 GHz Taktfrequenz. Als Arbeitsspeicher stehen 4 GB zur Verfügung, wobei ein Teil davon für die Grafik reserviert ist. Das 17" Breitbild-Display löst mit 1440 × 900 Pixel auf.

Allerdings verabschiedete sich nach relativ kurzer Zeit das optische Laufwerk, ein 600X WIKIPEDIA LOGO.svgBluRay-Laufwerk und DVD-Brenner Kombi. Ersatz fand ich zunächst nur in der Bucht, auf den amerikanischen Seiten. Und da wurden mal locker 300 US$ dafür aufgerufen. Danke, nein. Schließlich fand ich Ersatz bei einem hiesigen PC-Fachhändler, für 65 Euro. Das größte Problem dabei war der Austausch der Frontblende, damit sich das neue Laufwerk auch optisch gut in das Gehäuse einfügt. HP hat da eine etwas dickere und ausgeformte Blende verbaut.

Was mich richtig geärgert hat, sind 3 Festplattendefekte innerhalb eines halben Jahres. Der Ausfall der originalen Festplatte mit 360 GB kündigte sich vorher an, indem das Laptop ab und zu Probleme beim Starten hatte. Danach sind noch 2 Platten mit je 500 GB Speicherkapazität von jetzt auf gleich ausgefallen. Eine Platte hatte scheinbar einen Defekt im Bootsektor, die konnte ich wiederherstellen. Jetzt läuft sie in einem externen Gehäuse als Datentransporteur. Das aktuell verbaute Laufwerk, ebenfalls mit 500 GB, läuft nun schon einige Zeit. Ich überlege allerdings den Einsatz einer 600X WIKIPEDIA LOGO.svgSSD, weil da keine mechanischen Teile mehr arbeiten. Zudem wirkt sich die SSD positiv auf Stromverbrauch und Temperaturentwicklung aus und ist deutlich schneller als eine herkömmliche Festplatte. Die Festplatte ist jetzt bis auf eine kleine Boot-Partition voll verschlüsselt.

Der größere Akku schaut nach unten aus dem Gehäuse

Bereits bei Übernahme des Laptops war der Akku ziemlich hinüber, das verheimlichte der Bekannte aber auch nicht. Zunächst hielt er noch maximal eine halbe Stunde durch, dann immer weniger und schließlich vermeldeten alle ausprobierten Betriebssysteme, dass kein Akku eingesetzt sei. Ich kaufte im Internet einen Ersatzakku für relativ kleines Geld, der eine deutlich höhere Kapazität als der Originalakku hat. Dass er deshalb größer ist, dürfte klar sein. Intelligenterweise hat man den Akku jedoch so gestaltet, dass er eine Wulst nach unten heraus hat. 2 Gummifüße druntergeklebt, und schon steht das Laptop hinten um 3 cm erhöht. Einerseits wirkt sich das positiv auf die Belüftung des Gerätes aus, andererseits finde ich auch ein angenehmeres Schreibgefühl durch die leicht geneigte Tastatur vor.

Die nächste Baustelle an der Hardware ist die Tastatur. Wie oben auf dem Bild zu erkenne, ist sie zum Teil recht abgenutzt. Zudem funktionieren nicht mehr alle Tasten 100%ig. Ich verwende allerdings auch fast ausschließlich noch dieses Laptop, seit ich es besitze. Der PC nebenan im Schlafzimmer verstaubt seitdem, dient maximal noch als teurer Fernseher…