Linux:Geräte/HTC Desire

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HTC Desire
HTC Desire
Hersteller HTC
Technische Daten
Anzeige 3,7-Zoll, 480×800 Pixel Auflösung, kapazitiver Touchscreen mit OLED-Bildschirm (alt) bzw. sLCD-Bildschirm (neu), 252 ppi
Digitalkamera 5,0 MP
Aktuelles Betriebssystem Android 2.2 (Froyo)
Prozessor Qualcomm Snapdragon S1 1000 MHz (Qualcomm QSD8250 65nm)
RAM 512 MB
Interner Speicher 512 MB ROM
Speicherkarte microSDHC 2.0 (bis zu 32 GB)
Konnektivität

Funkverbindungen

UMTS/Wideband CDMA (mit HSPA), Q­band (mit EDGE, GPRS), WLAN IEEE 802.11 b/g/n (N Modus nur mit Patch)

Anschlüsse

3,5 mm Klinkenstecker, Micro-USB

Akkumulator
Typ Lithium-Ionen-Akku, 3,7 V, 1400 mAh
Akkulaufzeit
(laut Hersteller)
max. 340 Std.
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 6,5 Std.
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 119 mm × 60 mm × 11,9 mm
Gewicht 135 g

Das 600X WIKIPEDIA LOGO.svgHTC Desire war das erste Smartphone, welches hier im Haushalt seinen Dienst verrichten durfte. Im Dezember 2010 kaufte der Cowboy das Gerät mit einem neuen Handyvertrag, in Januar 2011 bekam die Linedancerin ein gebrauchtes Desire, welches ein Freund nach nur wenigen Wochen Nutzung wieder verkauft hat.

Das Desire, auch als HTC Bravo bekannt, gibt es in 2 Ausführungen: Die ersten Geräte kamen mit brillantem OLED-Display, die späteren hatten ein etwas schlechteres, aber preiswerteres sLCD, jeweils mit 3.7" Bildschirmdiagonale. Ein AMR-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz war für die Zeit des Desire Standard, 512 MB Arbeitsspeicher mögen auch genügen, aber 512 MB interner Speicher, davon die Hälfte als verfügbarem Speicher für Apps, sind eigentlich eine Frechheit. Da tröstet auch die Möglichkeit, eine MicroSD-Karte mit bis zu 32 GB einzusetzen, nicht drüber weg.

Die von HTC maximal zur Verfügung gestellte Android-Version 2.2 Froyo lässt es zwar zu, bestimmte Apps auf die SD-Karte zu verschieben, aber die Apps dürfen keine Widgets haben und keine vorinstallierten System-Apps sein. Dazu kommt, dass die HTC-eigene Oberfläche „Sense“ zwar intuitiv zu bedienen ist, aber unnötig viel Speicher belegt.

Daher wurden beide Geräte schnell gerootet und mit einem Custom ROM ausgestattet. Die Wahl fiel seinerzeit auf „GingerVillain“, ein auf dem 600X WIKIPEDIA LOGO.svgCyanogenMod basierendes Android 2.3 Gingerbread. Dies unterstützte dann bereits App2SD+, welches eine 600X WIKIPEDIA LOGO.svgext3-Partition auf der Speicherkarte bedingte und diese zur Installation der Apps nutzt. Allerdings werden hier immer noch bestimmte Daten der Apps im internen Speicher abgelegt, so dass auch hier noch der Platz schnell knapp wurde.

Später dann testete ich CyanogenMod 9 mit Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich, was allerdings nicht zufriedenstellend lief. Erst CyanogenMod 10 mit Android 4.2.2 Jelly Bean läuft hier auf dem Desire wieder einigermaßen flüssig. Dies ist auch die derzeit noch aktive Version auf beiden Geräten.

Mein Gerät ließ sich auch S-OFF schalten, was mir auch eine Neupartitionierung des Systemspeichers ermöglichte. So habe ich auf meinem Desire den internen Speicher zur Installation von Apps annähernd verdoppelt. Aber viel ist es noch immer nicht, größere Apps wie Facebook oder Google+ melden regelmäßig nicht ausreichenden Speicherplatz, wenn die aktualisiert werden sollen.

Das Desire der Linedancerin ließ sich nicht S-OFF schalten, hier endeten alle Versuche mit einem USB-Brick. Dadurch steht hier trotz A2SD+ nicht mehr Speicherplatz zur Verfügung. Hat sich erledigt, ich habe das Desire der Linedancerin jetzt auch S-OFF schalten können. -- der Cowboy 00:46, 25. Okt. 2013 (CEST)

Mein Desire habe ich, nachdem ich auf das Motorola RAZR i umgestiegen bin, an den Sohnemann weitergereicht, der bis dahin mit dem LG Optimus L3 e400 gestraft war. Inzwischen sind aber beide Desire in der großen Schublade mit dem Elektronikschrott gelandet.

Für heutige Verhältnisse ist das HTC Desire ein durchschnittliches Smartphone. Es macht was es soll, nicht mehr, nicht weniger. Und manchmal will es auch nicht machen, was es soll. Das jedoch schiebe ich mal auf das Custom ROM.