Linux:Geräte/Motorola RAZR i

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Motorola RAZR i weiß

Das RAZR i ist das aktuellste Gerät in unserem Gerätepark, wurde Anfang September 2013 angeschafft. Genutzt wird es vom Cowboy, der das Gerät zum ersten Mal 2 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart in der Hand hielt und es seit dem haben wollte. Nun war es im Angebot, knapp 100 € unter dem aktuellen Straßenpreis von um die 280 Euro. Leider nur in weiß, schwarz hätte besser gefallen.

Es handelt sich um ein Android-Smartphone mit beinahe rahmenlosem 4.3" „Edge-to-Edge“-Display und einem, das ist die Besonderheit, 600X WIKIPEDIA LOGO.svgIntel Atom Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz. Ein einziger Prozessorkern, trotzdem kann die sparsame und aus diversen Netbooks bekannte CPU problemlos mit den modernen Dual- und Quad-Core-Prozessoren der 600X WIKIPEDIA LOGO.svgARM-Architektur mithalten.

1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB interner Speicher (davon 4,9 GB verfügbarer Nutzerspeicher) sind brauchbare Werte, zumal sich auch MicroSD-Karten mit bis zu 32 GB einsetzen lassen.

Die ersten Wochen mit dem Gerät konnten überzeugen, auch wenn es an so einigem fehlt, was man von einem 600X WIKIPEDIA LOGO.svgCyanogenMod so gewohnt ist. Das RAZR i wurde mit Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich ausgeliefert, Motorola liefert jedoch ein 600X WIKIPEDIA LOGO.svgOTA-Update auf Android 4.1.2 Jelly Bean. Damit steht nicht die aktuellste Android-Version zur Verfügung, dennoch lässt das Gerät nicht viel vermissen. Die Schnelleinstellungen beim Herunterziehen der Statusleiste fehlt nicht wirklich, die werden nämlich, solange man den originalen Launcher verwendet, aus der linken Seite gezogen.

Testfoto mit dem RAZR i

Was fehlt ist der Ruhemodus („Ruhige Stunden“), die im CyanogenMod eingerichtet werden können. Motorola bietet mit SmartAction zwar Automatismen, die eine ähnliche Funktion beinhalten, da kann man das Gerät aber nur komplett stumm schalten und bestimmte Kontakte freigeben, die einen trotzdem noch erreichen können. Beim CM werden nur Benachrichtigungen für Mail, SMS usw. stumm geschaltet, auf Wunsch auch die Vibration und die Benachrichtigungs-LED deaktiviert. Medien, Anrufe und Wecker bleiben grundsätzlich aktiv.

Sehr positiv fällt der 2000 mAh Akku auf, der bei Dauersufen im Netz oder auf Facebook 9 bis 10 Stunden durchhält. Bei überwiegender Bereitschaft in der Tasche mit deaktiviertem WLAN, Bluetooth und GPS werden auch locker 15 Stunden und mehr erreicht.

Die in den ansonsten positiven Testberichten negativ bewertete 8 Megapixel-Kamera (gelbstichige Fotos) wurde mit dem Update auf Android 4.1.2 verbessert, die HD-Videoaufnahme jedoch ruckelt bei der Wiedergabe. Die Frontkamera mit 0.3 Megapixel reicht gerade zur Videotelefonie oder als Schminkspiegel für die Dame.

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist vollkommen in Ordnung, Wartezeiten beim Starten von Apps sind gering, Scrollen und wischen läuft flüssig. Visuelle Effekte wirken überzeugend und ruckeln nicht weiter. Medienwiedergabe, insbesondere auch von Videos, läuft ruckelfrei und die Internetverbindung über 600X WIKIPEDIA LOGO.svgHSDPA+ mit bis zu 21,6 Mbit/s (je nach Anbieter und verfügbarem Netz) lässt Daten zügig auf das Smartphone kommen.

Das einzige, was hardwareseitig fehlt, ist ein herkömmliches UKW-Radio. Um unterwegs mal die Fußballübertragung zu hören, muss hier Internetradio herhalten, was das Datenvolumen unnötig belastet.