Linux:Geräte/Motorola RAZR i

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Motorola RAZR i
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Motorola RAZR i weiß

Motorola RAZR i weiß

Hersteller Motorola Mobility
Veröffentlichung 5. September 2012
Technische Daten
Anzeige 10,16 cm (4,3 Zoll), 960x540 px (QHD), Super-AMOLED mit Gorilla-Glas, 256 ppi
Digitalkamera 8,0 MP, max. 3264x2448 px

HD-Camcorder max. 1920x1080 px

Frontkamera 0,3 MP, max. 640x480 px
Aktuelles Betriebssystem Android, Version 4.0.4 mit „MotoBlur“-UI
Prozessor 2,0 GHz Intel Atom Z2460 Single-Core
RAM GB
Interner Speicher GB
Speicherkarte microSD, max. 32 GB

Sensoren

G-Sensor, Digitaler Kompass, Näherungssensor, Lagesensor, Lichtsensor

SAR-Wert

0,85 W/kg

Konnektivität

Mobilfunknetze

GSM/GPRS/EDGE 850, 900, 1800, 1900
UMTS/HSPA+ 850, 900, 1900, 2100

Weitere Funkverbindungen

Anschlüsse

3,5 mm Klinkenstecker, Micro-USB

Akkumulator
Typ 2000-mAh-Lithium-Ionen-Akkumulator
Wechselbar nein
Akkulaufzeit
(laut Hersteller)
max. 250 Std.
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 16 Std.
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 122,5 mm × 60,9 mm × 8,3 mm
Gewicht 126 g
Besonderheiten

Micro-SIM benötigt

Das RAZR i ist das aktuellste Gerät in unserem Gerätepark, wurde Anfang September 2013 angeschafft. Genutzt wird es vom Cowboy, der das Gerät zum ersten Mal 2 Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart in der Hand hielt und es seit dem haben wollte. Nun war es im Angebot, knapp 100 € unter dem aktuellen Straßenpreis von um die 280 Euro. Leider nur in weiß, schwarz hätte besser gefallen.

Es handelt sich um ein Android-Smartphone mit beinahe rahmenlosem 4,3“ „Edge-to-Edge“-Display und einem, das ist die Besonderheit, 600X WIKIPEDIA LOGO.svgIntel Atom Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz. Ein einziger Prozessorkern, trotzdem kann die sparsame und aus diversen Netbooks bekannte CPU problemlos mit den modernen Dual- und Quad-Core-Prozessoren der 600X WIKIPEDIA LOGO.svgARM-Architektur mithalten. Nachteil des Intel-Prozessors ist, dass für die meisten Apps eine simulierte ARM-Umgebung bereit gestellt werden muss. Damit kommen nicht alle Apps klar, einige wollen auf dem RAZR i nicht laufen

1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB interner Speicher (davon 4,9 GB verfügbarer Nutzerspeicher) sind brauchbare Werte, zumal sich auch MicroSD-Karten mit bis zu 32 GB einsetzen lassen.

Die ersten Wochen mit dem Gerät konnten überzeugen, auch wenn es an so einigem fehlt, was man von einem 600X WIKIPEDIA LOGO.svgCyanogenMod so gewohnt ist. Das RAZR i wurde mit Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich ausgeliefert, Motorola liefert jedoch ein 600X WIKIPEDIA LOGO.svgOTA-Update auf Android 4.1.2 Jelly Bean. Damit steht nicht die aktuellste Android-Version zur Verfügung, dennoch lässt das Gerät nicht viel vermissen. Die Schnelleinstellungen beim Herunterziehen der Statusleiste fehlt nicht wirklich, die werden nämlich, solange man den originalen Launcher verwendet, aus der linken Seite gezogen.

Was fehlt ist der Ruhemodus („Ruhige Stunden“), die im CyanogenMod eingerichtet werden können. Motorola bietet mit SmartAction zwar Automatismen, die eine ähnliche Funktion beinhalten, da kann man das Gerät aber nur komplett stumm schalten und bestimmte Kontakte freigeben, die einen trotzdem noch erreichen können. Beim CM werden nur Benachrichtigungen für Mail, SMS usw. stumm geschaltet, auf Wunsch auch die Vibration und die Benachrichtigungs-LED deaktiviert. Medien, Anrufe und Wecker bleiben grundsätzlich aktiv.

Testfoto mit dem RAZR i

Sehr positiv fällt der 2000 mAh Akku auf, der bei Dauersufen im Netz oder auf Facebook 9 bis 10 Stunden durchhält. Bei überwiegender Bereitschaft in der Tasche mit deaktiviertem WLAN, Bluetooth und GPS werden auch locker 15 Stunden und mehr erreicht. Einziger Wermutstropfen: Der Akku ist fest verbaut und kann nicht ohne Werkzeug gewechselt werden.

Die in den ansonsten positiven Testberichten negativ bewertete 8 Megapixel-Kamera (gelbstichige Fotos) wurde mit dem Update auf Android 4.1.2 verbessert, die HD-Videoaufnahme jedoch ruckelt bei der Wiedergabe. Die Frontkamera mit 0.3 Megapixel reicht gerade zur Videotelefonie oder als Schminkspiegel für die Dame.

Die Arbeitsgeschwindigkeit ist vollkommen in Ordnung, Wartezeiten beim Starten von Apps sind gering, Scrollen und wischen läuft flüssig. Visuelle Effekte wirken überzeugend und ruckeln nicht weiter. Medienwiedergabe, insbesondere auch von Videos, läuft ruckelfrei und die Internetverbindung über 600X WIKIPEDIA LOGO.svgHSDPA+ mit bis zu 21,6 Mbit/s (je nach Anbieter und verfügbarem Netz) lässt Daten zügig auf das Smartphone kommen.

Das einzige, was hardwareseitig fehlt, ist ein herkömmliches UKW-Radio. Um unterwegs mal die Fußballübertragung zu hören, muss hier Internetradio herhalten, was das Datenvolumen unnötig belastet.

Will man das Gerät rooten, so ist eine Freischaltung des Bootloaders notwendig. Dazu benötigt man einen Code, der von Motorola anhand der Seriennummer und diverser anderer Details errechnet wird. Sobald Motorola den Code bereits stellt, erlischt die Garantie des Smartphones. Darüber sollte man sich immer im Klaren sein, für Motorola ist das auch nach einem Unroot über jederzeit nachvollziehbar.